Autorem tekstu jest Marta Szczepańczyk.

 

Fünfhundertfünfundzwanzigtausendsechshundert – so viele Minuten enthält ein Jahr. Nach einem Lied eines amerikanischen Musicals “Rent” könnte man diese Zeit mit verschiedenen Maßen messen: in Sonnenuntergängen, Tassen Kaffee, Lachen, Streit… Das Stück stellt uns doch weiter eine Frage, was im Leben tatsächlich wichtig sei. Vielleicht, statt dessen, was gezählt werden kann, zählt eher das, was in Zahlen nicht ausgedrückt wird?

Es gibt Evaluierung der Schulen. Dazu gehören zahlreiche Forschungen und Statistiken, die unter anderem Sukzessivität des Unterrichtens, Arbeitseinteilung der Einrichtung oder ihre Ausstattungsbedingungen schildern. Auf dieser Grundlage können unentschlossene Eltern ihre Sprösslinge zur “besten” Schule schicken. Meiner Meinung nach sind jedoch solche Analysen sehr beschränkt, weil sie die Schule nur von ihrer technischen und “trockenen” Seite darstellen. Zwar dank dieser Rankings kann man unterschiedliche Ergebnisse zwischen den Schulen vergleichen, aber sieht man nicht, welche Atmosphäre unter Schülern und Lehrern herrscht, oder die einen größeren Einfluss auf das Studium der Jugendliche hat. Es kommt vor, dass eine im Ranking „hohe“ Einrichtung jemanden in den Stress und Probleme bringt und eine andere aus dem zweiten Ende der Liste, durch eine Abwesenheit eines Drucks, lässt sich dem Schüler besser entfalten. Aber das kann man schon in dem Diagramm nicht darstellen.

Ich glaube vielmehr, dass es in unserer Bildung nicht nur die wissenschaftlichen Leistungen zählen, sondern auch, oder vor allem, die Kreativität und entwickelte Passionen. Die Jugendliche, wenn sie sich nur in ihren Noten und Ergebnissen einschließen, vergessen oft dabei, dass außer der Schulbank auf sie die reale Welt wartet, die die Tüchtigkeit und soziale Fertigkeiten verlangt. Aus diesem Blickwinkel sind unsere eigene Interessen wesentlich wichtiger, weil sie uns lehren, eigenen Horizont zu erweitern und neue Fähigkeiten  anzueignen. Es gibt auch viele Bereiche, die eine größere Rolle für unser Leben und Persönlichkeitsentwicklung spielen, als ein IQ, den die Leute so gern messen und vergleichen. Einer von ihnen ist eine emotionale Intelligenz – sie hilft uns sowohl bei zwischenmenschlichen Beziehungen, als auch bei Effektivität, Selbsteinschätzung oder Stressmanagement. Obwohl man in der Menschenkenntnis und der Lebensart doch keine Zensur bekommen kann, glaube ich, dass das ein Schlüssel zum beruflichen und privaten Erfolg ist.

Meines Erachtens können wir uns das jedoch nicht aus Büchern beibringen, aber nur durch eigene Erfahrungen und Tätigkeit – um darin zu investieren, wähle ich häufig verschiedene außerschulische Aktivitäten, die bei der Verwirklichung meiner Hobbys helfen und die mich in verschiedenen Gebieten entwickeln lassen. In der täglichen Eile versuche ich mich immer an mein Hauptziel zu erinnern und darauf hinzuarbeiten. Dazu muss ich meine Werte vor Augen haben: den Glauben, spirituelles und intellektuelles Wachstum, die Freiwilligenarbeit, meine Freunde und Familie… Nur sie lehren mich die Liebe, die die wichtigste im Leben ist und die direkt zum Himmel führt. Wie der Heilige Paulus in seinem Brief an die Korinther schreibt, könnte man der reichste und der klügste Mann der Welt sein, aber wenn wir keine Liebe haben, was nützen uns leeres Reichtum und Wissen?

Selbst wenn dieser Wert mir keine messbaren Profite gibt, ist sie jedoch für mich am wertvollsten. Und auch unser Lied weist das Einzige hin, was, obwohl nicht gezählt werden kann, wirklich zählt. Es bleibt mir nur, mit seinem Refrain zu singen: „Jahreszeiten der Liebe…“.